BEI EXPERTEN NACHGEFRAGT
Interview mit Prof. Dr. med. Heinrich Kasper zum Thema:
Krebskrank von zu fettem Essen? - Alarmsignale von Magen und Darm?
Stichwörter: Dickdarmkrebs, Mammakarzinom, Pankreastumor, Gallensäuren, Darmbakterien, Ballaststoffe,
Antioxidantien
Ob bestimmte Krebserkrankungen auf der Basis einer fettreichen
Ernährung entstehen, die sich vor allem aus Lebensmitteln tierischer Herkunft
zusammensetzt, ist definitiv nicht zu beweisen. Unzweifelhaft spielt aber eine sehr
fetthaltige und ballaststoffarme Nahrung für die Entwicklung von Dickdarmtumoren die
entscheidende Rolle überhaupt. Verantwortlich hierfür sind vor allem zwei Faktoren: Eine
zu hohe Konzentration an Gallensäuren im Dickdarm durch zu fettes Essen und eine
ungünstig veränderte Darmflora wegen einer zu geringen Ballaststoffaufnahme. Die
Kernfragen zum Thema:
- Ist für den Dickdarmkrebs allein ein zu hoher Fettkonsum verantwortlich?
- Fehlen dem Liebhaber fetter Speisen auch Antioxidantien?
- Wie reagiert die Darmflora auf eine vegetarische Kost?
- Empfiehlt sich als Prophylaxe eine Ernährung nach den Regeln der DGE?
Zum vollständigen Interview
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