BEI EXPERTEN NACHGEFRAGT
Interview mit Dr. Ingo Witte zum Thema:
Gehärtete
Öle - für die Streichfähigkeit nur so viel wie nötig
Stichwörter:
Hydrieren, one-oil-Margarine, Konsistenz, trans-Fettsäuren, Cholesterin, Stearinsäure,
Linolsäure
Margarine wird überwiegend aus flüssigen Ölen hergestellt. Um den
Produkten eine streichfähige Konsistenz zu verleihen, ist es in aller Regel notwendig,
feste Fette zuzusetzen oder einen Teil der flüssigen Rohstoffe zu härten. Bei diesem
Prozeß können trans-Fettsäuren entstehen, die den Cholesterinspiegel erhöhen können.
Überwiegend entsteht aber Stearinsäure, und diese C18-Fettsäure wirkt
cholesterin-neutral. Da die meisten Margarinesorten heute weniger als 2% trans-Fettsäuren
enthalten, gibt es gute Argumente für die Fetthärtung. Die Kernfragen zum Thema:
- Wie gravierend ist bei der Fetthärtung heute das Problem "trans-Fettsäuren"?
- Welche gesättigten Fettsäuren entstehen bei der Härtung pflanzlicher Öle und wie
beeinflussen sie den Cholesterinspiegel?
- Ist Margarine mit der Kennzeichnung "zumTeil gehärtet" empfehlenswert?
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