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Durchschnittliche tägliche Aufnahme von Transfettsäuren und ihre Quellen

Gehalt von Transfettsäuren in deutschen Lebensmitteln und Abschätzung ihrer durchschnittlichen täglichen Einnahme

Es wurden in 139 Lebensmitteln die trans-Fettsäuregehalte (TFA) kapillar-gaschromatographisch untersucht. Die TFA-Analyse beinhaltete folgende TFA-Isomere: Myristelaidinsäure (C14:1 t9), Palmitelaidinsäure (C16:1 t9), Petroselaidinsäure (C18:1 t11), Elaidinsäure (C18:1 t9), trans-Vaccensäure (C18:1 t11), Linolsäureisomere (C18:2 c9t12, C18:2 t9t12 und C18:2 t9c12) sowie 9 geometrische Linolensäureisomere (C18:3 n-3). Die höchsten TFA-Gehalte konnten in Pommes Frites (max. 34%), Kartoffelchips (max. 22%) und Instantsoßen (max. 22%) bestimmt werden. Die TFA-Gehalte schwankten in Milchprodukten zwischen 2,0% (Blauschimmelkäse) und 6,1% (Jurassic-Käse), in Fleischwaren zwischen 0,2% (Kochschinken) und 8,6% (Lammfleisch), in Fischen zwischen 0,4% (Seeelachs) und 1,0% (Karpfen) und in pflanzlichen Fetten und Ölen sowie Margarinen zwischen <0,01% (Speiseöle) und 4,1% (Sonnenblumenmargarinen). Die durchschnittliche TFA-Aufnahme wurde für Frauen zu 1,9g TFA/Tag und für Männer zu 2,3g TFA/Tag berechnet.

Quelle: Jan Fritsche, Hans Steinhart, in: Fett/Lipid 99 (1997), Nr. 9 S. 314-318

 


Trans-Fettsäuregehalte in Deutschen Margarinen

17 deutsche Margarinen wurden gaschromatrographisch auf ihren trans-Fettsäuregehalt untersucht. Die trans-Fettsäureanalyse beinhaltete folgende geometrische und positionsisomere Fettsäuren: 14:1 t9, 16:1 t9, 18:1 t6-t11, 18:2 c9t12, 18:2 t9t12 und 18:3 trans. Pflanzen- und fettreduzierte Margarinen enthielten 0,3-4,1% trans-Fettsäuren, Diätmargarinen 02,-0,5%. In Sonnenblumenmargarinen wurden mit 3,3-4,9% die höchsten trans-Fettsäuregehalte bestimmt. Insgesamt konnte von 1994 bis 1996 ein signifikanter Rückgang der trans-Fettsäuren in deutschen Margarinen beobachtet werden.

Quelle: Jan Fritsche, Hans Steinhart, in: Fett/Lipid 99 (1997), Nr. 6 S. 214-217