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KURZ UND BÜNDIG
Fettstoffwechselstörungen
Eine Fettstoffwechselstörung liegt dann vor, wenn gewisse Fettbestandteile des Blutes (Cholesterin, Triglyceride) die festgelegten Normbereiche überschreiten.
- Bei der Hypercholesterinämie steht die Erhöhung des Cholesterins im Vordergrund. Die Triglyceride sind nicht oder nur mäßig erhöht.
- Bei der Hypertriglyceridämie steht die Erhöhung der Triglyceride im Vordergrund (VLDL).
- Darüber hinaus gibt es auch Fettstoffwechelstörungen, bei denen sowohl das Cholesterin als auch die Triglyceride erhöht sind. (gemischte Form)
Für die Beurteilung der Schwere der Fettstoffwechselstörung sind neben der Höhe des Gesamtcholesterinspiegels auch die einzelnen "Cholesterinarten" wichtig:
- Das LDL-Cholesterin soll möglichst niedrig sein, da es gefäßschädigend wirkt,
- das HDL-Cholesterin kann gar nicht hoch genug liegen, da es einen Schutz gegenüber Schädigungen bietet.
Fettstoffwechselstörungen sind wichtige Risikofaktoren bei der Entstehung koronarer Herzkrankheiten.
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