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CD-ROM: Fett in der Ernährung
Todesursachen in der Bundesrepublik Deutschland 1999

Herz-/Kreislauferkrankungen sind in den westlichen Industrieländern etwa für die Hälfte aller Todesfälle verantwortlich. So waren in der Bundesrepublik Deutschland im Jahre 1999 48 % der Todesfälle auf Herz- und Kreislauferkrankungen zurückzuführen. Von den insgesamt 406.122 Todesfällen durch Herz- und Kreislauferkrankungen waren 70.148 durch einen akuten Herzinfarkt bedingt, 5.812 durch einen erneuten Myokardinfarkt.
Bestimmte Risikofaktoren, die durch einen ungünstigen Lebensstil ausgelöst oder verschlechtert werden, sind zu einem wesentlichen Teil für diese hohe Zahl von kardiovaskulären Erkrankungen und die daraus resultierenden Todesfälle verantwortlich. Dazu gehören ohne Zweifel Fettstoffwechselstörungen, die mit hohen LDL-Cholesterin- und niedrigen HDL-Cholesterinkonzentrationen im Serum einhergehen. Aber auch bestimmte Hypertriglyceridämien führen vorzeitig zum Auftreten von atherosklerotischen Komplikationen.

Bei allen Fettstoffwechselstörungen mit akutem oder chronischem Risiko stellt eine adäquate Ernährung die Grundlage der Behandlung dar. In jenen Fällen, in denen eine falsche Ernährung allein für das Auftreten der Fettstoffwechselstörung verantwortlich ist oder wo sie bei genetisch zugrunde liegenden Störungen erst zur Veränderung der Serum-Lipoproteinkonzentration geführt hat, ist die Ernährungsumstellung die alleinige therapeutische Maßnahme. Siehe Folie 21.