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CD-ROM: Fett in der Ernährung
Einfluss fettreduzierter Ernährung auf Triglyceride (mg/dl) und LDL-Subfraktionen (Masse in mg/dl)

 

105 Männer (mittleres Alter 48,9 Jahre) erhielten randomisiert in einem Cross-over-Design für jeweils sechs Wochen eine fettarme und eine fettreiche Diät. Die Zusammensetzung der Diäten war wie folgt:

Fettreich: 46 % Fett,
18 % gesättigte Fettsäuren,
13 % einfach ungesättigte Fettsäuren

Fettarm: 23,9 % Fett,
6 % gesättigte Fettsäuren,
12 % einfach ungesättigte Fettsäuren

Teilnehmer mit "großen, leichten" LDL (LDL-Pattern A, n = 87) fielen mit dem LDL-Cholesterin unter der fettarmen Kost deutlicher als Teilnehmer mit "kleinen, dichten" LDL (LDL-Pattern B, n = 18). Unter fettarmer Diät wechselten jedoch 36 Männer vom LDL-Pattern A zum LDL-Pattern B über. Bei den Männern mit dem LDL-Pattern A zeigte sich unter fettarmer Kost eine Abnahme der LDL-Dichte, LDL I und II gingen in die lipidärmeren LDL III und IV über. Der Anstieg der Masse der kleinen, dichten LDL (LDL IV) unter fettarmer Ernährung ist in der Folie dargestellt.
Kleine, dichte LDL gelten als besonders atherogen, da sie leichter oxidiert und dadurch rascher in Makrophagen eingeschleust werden. Aufgrund der Oxidation werden sie vermindert über den LDL-Rezeptor in die Körperzellen aufgenommen und stehen deshalb vermehrt für den Katabolismus in den Makrophagen zur Verfügung. Eine sehr fettarme Kost führt, wie in dieser Studie gezeigt, zum Auftreten oder der Zunahme von kleinen, dichten LDL mit möglicherweise hohem atherogenen Potenzial. Möglicherweise ist die Fettmodifikation bei gleichbleibendem Fettgehalt der Nahrung eine optimalere Maßnahme zur Prävention der Atherosklerose als die ungezielte, ausgeprägte Reduktion des Fettgehalts der Nahrung, die in der Praxis äußerst schwer umzusetzen ist. Durch die deutliche Verminderung der Fettaufnahme mit der Nahrung würde auch die HDL-Cholesterinkonzentration gesenkt sowie die Triglyceridkonzentration ansteigen.