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CD-ROM: Fett in der Ernährung
Fettresorption

 

Die Aufnahme der Fette in die Dünndarmzellen erfolgt im Jejunum. Dazu treten die Mizellen mit den Enterozyten in Kontakt, die Gallensäuren bleiben im Darmlumen zurück und können später im Ileum rückresorbiert werden. Nach Aufnahme der Fettsäuren und der 2-Monoglyceride in die Dünndarmzellen entstehen aus ihnen wieder Triglyceride. Dies geschieht vorwiegend durch Übertragung freier Fettsäuren auf 2-Monoglyceride, in geringerem Ausmaß durch Neusynthese aus a-Glycerophosphat und freien Fettsäuren. Dieser Prozess nimmt wenige Sekunden in Anspruch, sodass rasch Triglyceride für die Synthese von Chylomikronen bereitstehen. Etwa 90 % der Nahrungstriglyceride werden resorbiert, das Resorptionsmaximum liegt bei drei Stunden.
Aus den Mizellen werden auch Cholesterin und die fettlöslichen Vitamine A, D, E und K resorbiert. In der Dünndarmwand wird das resorbierte Cholesterin durch die Acyl-Cholesteryl-Acyl-Transferase (ACAT) verestert und dann in die Chylomikronen eingebaut. Das Resorptionsmaximum für Cholesterin liegt bei sechs Stunden.
Die triglyceridreichen Chylomikronen werden dann in die Lymphe ausgeschieden, gelangen mit ihr über den Ductus thoracicus in die Blutbahn. Dort werden sie zu Chylo-mikronen-Remnants verstoffwechselt, die von der Leber aufgenommen werden können (siehe Folie 9). Medium-Chain-Triglycerides (MCT) benötigen die Chylomikronen nicht zur Absorption. Die mittelkettigen Fettsäuren werden direkt in Dünndarmzellen aufgenommen und von dort in das Pfortaderblut abgegeben. Im Blut werden die mittelkettigen Fettsäuren an Albumin gebunden transportiert. Vitamin D benötigt ebenfalls nicht die Chylomikronen, um in die Blutbahn zu gelangen. Es wird im Pfortaderblut an ein eigenes Transportprotein gebunden.