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Foliensatz mit Begleittexten:
Essen mit Genuss und Verstand - Fett ist nicht gleich fett

Ernährung

Eine vernünftige, bewusste Ernährung hat zum Ziel, dass wir möglichst lange gesund bleiben. Jeder von uns weiß, dass wir Vitamine oder Ballaststoffe essen müssen, um dieses Ziel zu erreichen. Auch wissen wir, dass z. B. Vitaminmangel zu Krankheiten führen kann. Jeder kennt aus der Literatur das Beispiel früherer Seefahrer, die we-gen des Mangels an Obst und Gemüse zu wenig Vitamin C aufnahmen: Die Folge war Skorbut.

Man hört auch oft den Begriff der "ausgewogenen Ernährung": Was bedeutet er?

Die Menschen ernähren sich weltweit - auch innerhalb Deutschlands - sehr unterschiedlich. Ihre Ernährung richtet sich nach den zur Verfügung stehenden Nahrungsmitteln, den ökonomischen Gegebenheiten und auch nach überlieferten Erfah-rungen, Sitten und Bräuchen.

Für den Menschen ist diejenige Nahrung die beste, die ihn gesund erhält. Gesundheit ist nach der Definition der Weltgesundheitsorganisation "allgemein der Zustand völligen körperlichen, seelischen und sozialen Wohlbefindens". Gesunde Ernährung trägt dazu bei, ein Höchstmaß an Wohlbefinden und Leistungsfähigkeit zu erreichen und zu erhalten.

Die Gesamtheit der in den unterschiedlichen Nahrungsmitteln enthaltenen Nähr- und Wirkstoffe macht die Nahrung aus. Dabei kommt es weniger auf die regional unterschiedlich bevorzugten Nahrungsmittel an (Asien: Reis; Europa: Weizen, Roggen; Norddeutschland: Fisch; Bayern: Weißwurst), als auf das Vorhandensein und das aufeinander abgestimmte Verhältnis der einzelnen Inhaltsstoffe = Nähr- und Wirkstoffe:

Eiweiß
Fett
Kohlenhydrate
Vitamine
Mineralstoffe (Mengen- und Spurenelemente)
Wasser

Für eine gesunde Ernährung gibt es kein Patentrezept, aber es gibt Empfehlungen für die Nährstoffzufuhr. In Deutschland ist hierfür die Deutsche Gesellschaft für Ernährung (DGE) zuständig. Zusammen mit der Österreichischen Gesellschaft für Ernährung, der Schweizerischen Gesellschaft für Ernährung und der Schweizerischen Vereinigung für Ernährung sind im Jahr 2000 "D-A-CH-Referenzwerte für die Nährstoffzufuhr" veröffentlicht worden. Sie berücksichtigen die neuesten Forschungsergebnisse. Sie sind die Basis für eine vollwertige Ernährung. Umgesetzt werden die Regeln z. B. im "Ernährungskreis" der DGE oder deren 10 Regeln für eine vollwertige Ernährung oder in der Darstellung der Nahrungsmittelpyramiden, z. B. der des Vereins zur Förderung der gesunden Ernährung und Diätetik (VFED) (weitere Informationen siehe unten: Literatur).

Nach statistischen Erhebungen in der Bundesrepublik Deutschland wird ein großer Teil der auftretenden Krankheiten in Deutschland durch eine falsche Ernährung verursacht. Als Beispiele seien die sog. Zivilisationskrankheiten wie Fettsucht, Arteriosklerose, Herzinfarkt und Diabetes mellitus Typ 2 genannt.

Weitere Literatur:
Referenzwerte für die Nährstoffzufuhr, 1. Auflage (2000) - Umschau Braus GmbH Verlagsgesellschaft Frankfurt
Richtig Essen - eine Anleitung zur vollwertigen Kost nach den Richtlinien der DGE (Frankfurt am Main)
Internet http//www.margarine-institut.de (Button "Basisinformation": Ernährungsabhängige Krankheiten, Mittelmeerdiät)