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Foliensatz mit Begleittexten: Fett in der Ernährung
Aufgaben des Cholesterins im Körper

Cholesterin liegt entweder in freier Form oder verestert mit Fettsäuren vor. Es wird mit der Nahrung aufgenommen oder in Körperzellen synthetisiert. Mehr als zwei Drittel des Cholesterins im Blut sind verestert (ca. 50 % mit Linolsäure und 20 % mit Ölsäure), vorwiegend durch die Lecithin-Cholesteryl-Acyl-Transferase und zum geringeren Anteil durch die Acyl-Cholesteryl-Acyl-Transferase in Dünndarm und Leber.
Cholesterin erfüllt im Körper eine Reihe wichtiger Aufgaben:

  • Cholesterin ist Ausgangssubstanz für die Produktion von Vitamin D3. Unter dem Einfluss von UV-Licht erfolgt in der Haut eine Photoisomerisierung, bei der ein Ring des zunächst aus Cholesterin entstehenden Provitamins 7-Dehydrocholesterol aufgebrochen wird. Daraus entsteht Cholecalciferol, in der Leber 25-Hydroxy-Cholecalciferol und schließlich in der Niere 1,25-Dihydroxy-Cholecalciferol (Vitamin D3).

  • Cholesterin ist Bestandteil der Zellmembranen, daher für das Zellwachstum und den Erhalt der Zellfunktion unerlässlich.
  • Cholesterin wird in der Leber zu Gallensäuren verstoffwechselt. Das wichtigste Enzym dabei ist die Cholesterin-7-a-Hydroxylase. Cholesterin geht aber auch direkt in die Galle über. Beim Stoffwechselgesunden werden pro Tag etwa 1,1 g Cholesterin mit dem Stuhl ausgeschieden, 60 % in Form von neutralen Sterolen, der Rest als Gallensäuren. Gallensäuren sind essenzieller Bestandteil der Mizellen und daher für die Fettresorption unabdingbar.
  • Cholesterin ist Ausgangssubstanz für die Synthese der Steroidhormone in der Nebennierenrinde, den Ovarien und im Hoden. Entsprechend dem hohen Bedarf an Cholesterin findet sich in diesen Geweben ein hoher Besatz mit LDL-Rezeptoren, um die Aufnahme von Cholesterin im notwendigen Umfang zu gewährleisten.