UNSER INFORMATIONSMATERIAL Foliensatz mit Begleittexten: Fett in der Ernährung Fettsäurestoffwechsel

Linolsäure wird in einer Reihe von Schritten zu Arachidonsäure
verstoffwechselt. Je größer die Zufuhr der Linolsäure
mit der Nahrung, desto geringer ist der Anteil an aufgenommener
Linolsäure, der zu Arachidonsäure metabolisiert
wird. Aus a-Linolensäure,
die pflanzlichen Ursprungs ist, können in Leukozyten
und in der Leber Eicosapentaen- und Docosahexaensäure
gebildet werden. Dabei konkurrieren die Fettsäuren um
die Desaturasen, wobei w-3 Fettsäuren
als Substrat bevorzugt werden.
Linolsäure
C 18:2 w-6
|
a-Linolensäure
C 18:3 w-3 |
Delta-6-Desaturase
g-Linolensäure
C 18:3 w-6
|
C 18:4 w-3 |
Elongase
Dihomo-g-Linolensäure
C 20:3 w-6 |
C 20:4 w-3 |
Delta-5-Desaturase
Arachidonsäure Eicosapentaensäure
C 20:4 w-6 |
C 20:5 w-3 |
Elongase
Docosatetraensäure
C 22:4 w-6
|
Docosapentaen-
säure C 22:5 w-3 |
Delta-4-Desaturase
C 22:5 w-6
|
Docosahexaen-
säure C 22:6 w-3 |
Aus Arachidonsäure entstehen:
Makrophagen
und Granulozyten:
|
Leukotrien B4
wirkt stark chemotaktisch |
Endothel:
|
Prostaglandine E2
und I2, Schwach antiaggregatorisch
und vasodilatatorisch |
Thrombozyten:
|
Thromboxan A2
Proaggregatorisch und vasokonstriktorisch
|
Aus Eicosapentaensäure entstehen hingegen:
Makrophagen
und Granulozyten: |
Leukotrien B5
wirkt schwach chemotaktisch |
|
Endothel:
|
Prostaglandine E3
und I3, Antiaggregatorisch
und vasodilatatorisch |
Thrombozyten:
|
Thromboxan A3
Nicht proaggregatorisch und nicht vasokonstriktorisch |
|