UNSER INFORMATIONSMATERIAL Foliensatz mit Begleittexten: Fett in der Ernährung Fettsäuren in der Therapie
rheumatischer Erkrankungen
|
Unter w-3-Fettsäuren können
vermehrt Leukotrien B5, Thromboxan A3 und die Prostaglandine
E3 und I3 gebildet werden. Siehe Transparent 15. Die verschiedenen
Fettsäuren konkurrieren um die Desaturasen, wobei w-3-Fettsäuren
als Substrat bevorzugt werden. Entsprechend entstehen bei entsprechendem
Angebot mehr weniger ungünstig wirkende, weniger entzündungsauslösende
Cytokine.
a-Linolensäure kann gleichzeitig
die Konversion von Dihomo-g-Linolensäure
zu Arachidonsäure hemmen und damit das Ausgangssubstrat
für die Synthese der deutlich ungünstiger wirksamen
Cytokine in seiner Konzentration vermindern:
Thromboxan und Prostaglandine sind Produkte der Cyclooxygenase,
Leukotriene der Lipoxygenase. Prostaglandin E2
und Thromboxan A2 können im Tierversuch
die klinischen Zeichen einer Arthritis auslösen, Prostaglandin
E2 verstärkt zusätzlich das
Schmerzempfinden. Leukotrien B4 wirkt
stark chemotaktisch, die dadurch angelockten Zellen verstärken
die entzündliche Reaktion.
|
 |
Zur Verminderung der ungünstigen Auswirkungen der verschiedenen
Cytokine (Eicosanoide) ist es sinnvoll:
- Den Konsum der Arachidonsäure zu vermindern. Sie wird ausschließlich
mit tierischen Lebensmitteln zugeführt.
- Den Verzehr von Eicosapentaensäure zu steigern. Diese w-3-Fettsäure
hat eine strukturelle Ähnlichkeit mit Arachidonsäure,
wird daher auch zu einem Substrat für die eicosanoidbildenden
Enzyme, wird aber kaum umgesetzt.
- Den Konsum von a-Linolensäure zu steigern mit dem Ziel, die
Synthese von Arachidonsäure zu vermindern.
|