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Foliensatz mit Begleittexten: Fett in der Ernährung
Cholesteringehalt von Lebensmitteln

In einer Vielzahl von Studien konnte der Einfluss einer veränderten Cholesterinzufuhr auf Gesamt- und LDL-Cholesterin nachgewiesen werden, wobei allerdings im Ausmaß erhebliche individuelle Unterschiede bestehen. Dabei könnte das Vorliegen eines bestimmten Apolipoprotein-E-Polymorphismus (e-4-Allel) von Bedeutung sein. Durch die erhöhte Rezeptorbindung des Apolipoproteins E 4 wird das Nahrungscholesterin möglicherweise rascher und vollständiger in die Leber aufgenommen. Die Bedeutung des Apolipoprotein-E-Poly-morphismus (e-4-Allel) konnte aber nicht in allen Untersuchungen gezeigt werden.
Im Allgemeinen ist der Einfluss des Cholesteringehalts der Nahrung auf die LDL-Cholesterinkonzentration gering. Allerdings ist dabei die beim Patienten vorliegende Cholesterinaufnahme mit der Nahrung zu berücksichtigen. Liegt sie deutlich über 600 mg/Tag und erfolgt eine Änderung um 200 mg/Tag wird kein Effekt zu beobachten sein. Liegt sie zwischen 300 und 600 mg/Tag kann man die oben beschriebenen Senkungen erwarten. Liegt sie jedoch schon bei 300 mg/Tag und wird weiter gesenkt, ist der Einfluss wesentlich größer. Dann sind Senkungen im Ausmaß von 20-25 mg/dl möglich. Darüber hinaus gibt es, wie bereits erwähnt, Patienten, die sehr gut auf die Verminderung der Cholesterinzufuhr ansprechen, andere hingegen gar nicht (good and bad responder).