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Foliensatz mit Begleittexten:
Essen mit Genuss und Verstand - Fett ist nicht gleich fett

Häufigkeit der Assoziationen zu den Begriffen "Essen" und "Ernährung"

Die Iglo-Forum-Studie 1991 "Genussvoll essen, bewusst ernähren" hat gezeigt, dass die Bürger in den alten und neuen Bundesländern - wenn auch prozentual unterschiedlich - mit "Ernährung" etwas anderes assoziieren als mit dem Begriff "Essen". Während Essen noch überwiegend mit "Genuss" und damit mit "Geschmack" verbunden ist und "Gesundheit" keine große Rolle spielt, wird das beim Begriff "Ernährung" anders gesehen. "Gesundheit" gewinnt (wie Folie 4 zeigt) auf Kosten von "Genuss" an Bedeutung. Das zeigte sich auch an anderen abgefragten Begriffen in dieser Studie:

 

 

 

Abgefragte Begriffe "Essen" "Ernährung"
  Bundesländer Bundesländer
  Alt Neu Alt Neu
Vitaminreich 6.6% 6,5% 12,8% 28,2%
Fettarm 6,4% 6,5% 13,4% 16,6%

Die Frage "Was sind gesunde Produkte?" wird immer wieder richtig beantwortet: Gemüse, Obst, Salat, Fisch stehen oben auf der Prioritätenliste. Aber wie auch auf Folie 1 gezeigt, sieht die Hitliste bei den Lebensmitteln ganz anders aus: Fleischgerichte rangieren weit vor Fischgerichten, Pommes weit vor gekochten Kartoffeln. Und während oft zuhause noch im Laufe der Woche abwechslungsreich gekocht wird, sieht das am Arbeitsplatz ganz anders aus. Jeden Tag essen viele von uns in der Kantine das, was uns jeweils am besten schmeckt. Und wenn es 3 x in der Woche Pommes gibt und unterschiedliches Fleisch dazu - wer sagt am zweiten Tag: Ich esse heute statt dessen einen Salat oder Kartoffeln und Gemüse!

Gewusst heißt also noch lange nicht danach gelebt. Und die Übersicht der fünf Esstypen im Text zur Folie 2 zeigt ja auch, dass nur der Esstyp 1 (21 % der Deutschen) zumindest versucht, Essen und Ernährung in Einklang zu bekommen. Dazu kommt, dass die Kochkompetenz der Deutschen ständig geringer wird.

Weitere Literatur:
Iglo-Forum Studie 1991 (Firma Langnese-Iglo, Hamburg)