UNSER INFORMATIONSMATERIAL
Foliensatz mit Begleittexten:
Essen mit Genuss und Verstand - Fett ist nicht gleich fett
Fettsäurespektrum einiger
Lebensmittel mit hohem Anteil an gesättigten Fettsäuren
Wie auf Folie 17 erläutert, haben die Hauptbestandteile
der Nahrungsfette, die Fettsäuren, einen großen Einfluss auf unsere
Gesundheit. Dies haben zahlreiche wissenschaftliche Studien bewiesen.
Daraus leiten sich auch die in Folie 10 beschriebenen Empfehlungen
der Deutschen Gesellschaft für Ernährung (DGE) zur Verteilung
der Fettsäuren ab.
Im Text zur Folie 11 sind unsere hauptsächlichen "Fettsäurequellen"
beschrieben worden. Es sind Lebensmittel, die Rindertalg, Schweineschmalz
und Milchfett enthalten. Und wie aus der Folie 18 ersichtlich,
sind es gerade diese Fette, die mehr als die von der DGE geforderten
max. 30 % gesättigten Fettsäuren enthalten. Sie versorgen uns
ausreichend mit einfach ungesättigten Fettsäuren, enthalten aber
kaum mehrfach ungesättigte Fettsäuren.
Der Verzehr hauptsächlich von Lebensmitteln auf Basis von Milchfett,
Rind und Schwein führt dazu, dass wir, wie in Folie 10 beschrieben,
zu viel gesättigte Fettsäuren und zu wenig mehrfach ungesättigte Fettsäuren
aufnehmen.
Diese drei Fettsorten stammen von Tieren; damit macht es Sinn, wenn
immer wieder gefordert wird, den Genuss an Lebensmitteln mit höheren
Anteilen an tierischen Fetten einzuschränken. Dies gilt aber nicht
für Geflügel und Fische, besonders Hering, Lachs oder Tunfisch. Wie
aber aus Folie 11 ersichtlich, ist die Fettmenge, die wir über Fisch
und Fischwaren aufnehmen, sehr gering. Auch Geflügel (es verbirgt
sich unter "Fleisch") wird nicht in wünschenswerten Mengen gegessen,
obwohl sowohl bei Fisch als auch bei Geflügel ein Trend nach oben
zu erkennen ist. Wer mehr über die Fettsäurezusammensetzung der tierischen
Fette (inklusive Fische) wissen möchte, kann dies im Internet (siehe
unten: Weitere Literatur) erfahren.
Der VERA-Studie kann man entnehmen, welche Mengen gesättigter Fettsäuren
pro Tag Männer aus bestimmten Lebensmittelgruppen (Durchschnittswerte)
aufnehmen:
| |
Gesättigte Fettsäuren/Tag |
| Fleisch- und Wurstwaren |
10,36 g |
| Butter |
10,30 g |
| Milch und Milchprodukte |
9,49 g |
| Margarine, Fette und Öle |
6,28 g |
| Fleisch |
5,07 g |
| Brot und Backwaren |
3,71 g |
| Eier |
1,41 g |
| Süßwaren |
1,16 g |
| Fisch und Fischwaren |
0,29 g |
| Nährmittel |
0,30 g |
| Sonstiges (Gemüse, Obst, Nüsse) |
0,53 g |
Natürlich kann man Lebensmittel aus Milchfett, Rind und Schwein essen,
man sollte aber, um die Balance der Fettsäuren zu verbessern, diese
Lebensmittel mit solchen "mischen", die geringere Mengen gesättigter
Fettsäuren enthalten und gleichzeitig den Anteil an mehrfach ungesättigten
Fettsäuren in der Fettsäure-Bilanz erhöhen. Man kann dies mit dem
Mischen von eiskaltem und heißem Wasser vergleichen: Richtig gemischt
erhält man "wohltuendes" warmes Wasser.
Weitere Literatur:
Referenzwerte für die Nährstoffzufuhr, 1. Auflage (2000) - Umschau
Braus GmbH Verlagsgesellschaft Frankfurt
Internet http//www.margarine-institut.de (Button "Studien", "Basisinformation":
Fettstoffwechselstörungen, trans-Fettsäuren)
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